Erstkommunion und Tag der Blasmusik am 05.05.2024

Auch heuer legten wir die zwei Ausrückungen „Tag der Blasmusik“ und die musikalische Umrahmung der Erstkommunion zusammen.

Dazu trafen wir uns am Sonntagmorgen um 7:30, was manche als „Mittad am Vormittag“ und andere als „unchristliche Ziet so früah am Sunntig Morga“ bezeichneten. Da unser Stabführer Johannes gerade seinen – nach den Vorbereitungen aufs Frühjahrskonzert – wohlverdienten Urlaub genoss, sprang Walter als Stabführer ein. Spätestens als wir klingend vom Musikhaus durchs Gänlgle Richtung Bruchatgasse marschierten, waren alle Musikanten und der ein oder andere Röthner Mitbewohner wach. Bevor wir den steilen Weg zur Buschenschank hinauf trabten, marschierten wir noch die Abtshalde hinauf- und wieder hinunter, was bei einigen Luftengpässe beim Spielen hervorrief und die ein oder andere Atempause mehr eingebaut wurde.

Bei der Aussichtsplattform der Ganta wurde eine kurze Rast eingelegt und traditionell das eine oder andere Stückchen ins Dorf runtergeblasen. Danach ging es weiter zur Rebhalde und von dort zu unserem ersten Zwischenstopp im Kästenholz. Auf dem Weg dorthin bewahrheitete sich, was sich viele zuvor schon gedacht hatten: Walter braucht als Stabführer weniger Ansatz als auf dem Flügelhorn, und so fielen die Fußmarschtakte kürzer aus als üblich.

Im Kästenholz angelangt wurden wir von der Familie Rumpel willkommen geheißen. Es wurde zum Frühstück Kaffee, Kuchen, Säfte, Bier und Leberkässemmel aufgetischt, was wir sehr gerne annahmen. Kurz nachdem wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht hatten, fielen auch schon die ersten Regentropfen. Durch die ausfahrbare Markise konnten wir uns jedoch mit den Instrumente unter Dach ins Trockene retten und das kurze Regen Intermezzo abwarten. Die Verpflegung war so angenehm, dass wir fast die Zeit übersahen und „verhockat“ wären, doch hatten wir den Zeitplan ja so festgelegt, dass als nächstes Ziel die Kirche und die Erstkommunionkanten warteten. So marschierten wir recht zügig zur Kirche und manch einer wunderte sich schon, ob dies wohl der Marsch „Im Eilschritt nach Sankt Martin“ wäre. Schlussendlich hatten wir genügend Zeit und als die Kirche aus war, marschierten wir mit den Erstkommunikanten der Rautenastraße entlang zum Vereinshaus. Währenddessen ließ sich auch die Sonne zwischen den Wolken blicken und die Verwunderung war doch recht groß, als es hieß, dass die Agape für die Erstkommunion im Vereinshaus drinnen stattfand. Daher spielten wir auf der Bühne des Saales einige Stücke. Die Veranstalter hatten jedoch den richtigen Riecher, den währenddessen fielen draußen wieder einige Regentropfen.

Im Anschluss führte unsere Marschroute vom Vereinshaus der Schulgasse entlang zu unserer Fahnenpatin Resi. Wie auch in den letzten Jahren wurde der steile Aufstieg mit einer großen Auswahl an Edelbränden und Likören belohnt, welche wir bei Sonnenschein im Garten genießen durften. Der Weg zu unserem letzten Stopp führte die Schulgasse wieder hinunter der Rautenastraße entlang ins Unterdorf. Von Bürgermeister Thomas Bachmann wurden wir noch eingeladen, einen Zwischenstopp bei ihm zu machen. Auch hier nahmen wir die Einladung sehr gerne an und so konnte wir uns mit einem kühlen Getränk noch eine Stärkung für die letzte Etappe holen. Als Dankeschön wurde noch aufgespielt und Thomas durfte (musste) den Taktstock übernehmen, dass sich auch Walter mal eine Pause gönnen konnte.

Der Walgaustraße entlang bogen wir zuerst in den Voralsweg und nachher in die Alte Landstraße ab. Von dort aus marschierten wir das letzte Stückchen in den Pfründeweg hinauf, wo sich auch heuer wieder unsere Abschlussstation befand. Wir wurden mit lautem Applaus und dem Geschmack von frisch gegrillten Zack-Zack begrüßt, und auch die Biertischgarnituren standen bereits bereit, um unseren Füßen eine Pause zu gönnen. Nachdem wir gesättigt waren, spielten wir noch einige Stücke aus dem Marschbuch und ließen den Nachmittag ausklingen.

Vielen Dank für die Organisation und Bewirtung der verschiedenen Stationen, die den Tag zu einem ganz besonderen machten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert