Wie jedes Jahr am Sonntag nach Allerheiligen trafen wir uns, um den Opfern der beiden Weltkriege zu gedenken. In voller Tracht, mit Notenständer, den drei zu spielenden Stücken und natürlich den Instrumenten machten wir uns um 8:37 Uhr, fast pünktlich, auf den Weg zur Kirche.
Dort angekommen, musste zuerst jedes Register den geeigneten Platz finden. Dann konnte es aber losgehen und wir spielten alle Stücke noch einmal kurz an. Bereits jetzt gab es den ersten Applaus und das Versprechen auf ein Freigetränk für alle.
Um 10:00 Uhr fing der Gottesdienst an. Das Thema „Friede“ stand natürlich im Mittelpunkt. Jeder ist einzigartig und leistet einen wichtigen Beitrag für die Menschen in seiner Umgebung. Passend dazu gaben wir die drei Stücke „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, „The Story“ und „My Dream“ zum Besten. Als Andenken an diesen Sonntag durfte jeder noch ein Kerbholz mit einem Gebet mit nach Hause nehmen.
Im Anschluss an den Gottesdienst ehrten wir die gefallenen Soldaten beim Kriegerdenkmal und spielten „Näher mein Gott zu dir“ und „Ich hatte einen Kameraden“.
Zum Schluss marschierten wir mit der Feuerwehr zurück zum Probelokal. Bevor es dort eine feine Verpflegung gab, mussten wir allerdings noch einmal zurück in die Kirche, um unsere Sachen zu holen. Danach stand einem gemütlichen Ausklang allerdings nichts mehr im Wege.