19.6.2026 Musikfest Krumbach

Treffpunkt wäre um 16:45 Uhr beim Musikhüsle gewesen…

Das Wetter machte allerdings einigen Musikanten einen Strich durch die Rechnung. Um ca. 16:20 Uhr fing es an zu stürmen und es schüttete wie aus Kübeln. Auch Meldungen wie „Es hagelt volle Kanne“ waren im Gruppenchat zu lesen. Der Regen war so stark, dass die Scheibenwischer bei der schnellsten Stufe noch zu langsam waren und kleine Dorfbäche übergingen.

Mit 20 Minuten Verspätung konnte der coole SCR-Altach-Bus abfahren. Auf der Hinfahrt gab es Verpflegung in flüssiger Form, wodurch wir uns schon optimal auf das Fest einstimmen konnten. In Krumbach war es sonnig und angenehm warm. Ich glaube, wir waren die einzige Musik in voller Tracht – also mit Tschopa. Kurz nach der Ankunft musste die Flüssigkeit, die wir (ev. zu reichlich) zu uns genommen hatten, wieder aus mancher Blase heraus.

Kurzerhand wurde am nächstgelegenen Haus geklingelt, und gebeten, die Toilette benutzen zu dürfen. Die freundlichen Bewohner des Hauses kümmerten sich auch um den in der Abendsonne erneut aufflammenden Durst, wofür sie mit einem Ständchen belohnt wurden.

Jetzt fiel einem Musikanten auf, dass der Busfahrer mit seiner Marschgabel davongefahren war! Auch hier konnte die gastfreundliche krumbacher Familie helfen: mit einem Klebestreifen wurde der Marsch auf den Rücken des Vordermannes geklebt. Was im Stehen wunderbar funktionierte, wurde beim Marschieren dann doch zur Herausforderung – vor allem beim Wechsel zum nächsten Marsch.

Nach unserer Ankunft im Festzelt taten wir gleich, was wir am besten können: Für ausgelassene Stimmung sorgen! Schulter an Schulter standen wir auf den Bänken und heizten den Fähnrichen beim Fahneneinzug ordentlich ein. Im Anschluss blieb kurz Zeit für eine Stärkung. Gleich darauf verabschiedeten wir unseren Festführer (den Pfarrer!) und die hübschen Festdamen in der Weinlaube. (Teilweise ohne Marschgabel u. bei gedämpftem Licht gar nicht so leicht!)

Ein großer Teil unserer Truppe fand sich danach gleich wieder im großen Festzelt ein, wo gesungen, getanzt und getrunken wurde. Die Musikgruppen auf der Bühne sorgten mit ihrem Repertoir für Musikfeststimmung vom Feinsten.

Auf die Frage, ob ev. schon jemand 1½ Stunden früher als geplant nach Hause wolle, war die einstimmige Antwort ganz klar: NAAA!!!

Um kurz vor 1:00 Uhr mussten wir uns dann aber doch „gröscht macha“ für die Heimfahrt. Diese verlief, trotz vieler Kurven, unspektakulär und ohne Brechreiz. Nach einem kurzen Stop am Bahnhof Klaus, wo Christina zum Glück noch ihren Zug erreichte, und einem Stop im Unterdorf, den Claudia beinahe verpasst hätte, kamen wir wieder beim Musikhüsle an. Wieder einmal war es ein unvergesslicher Abend im Bregenzerwald. Vielen Dank, wir hatten alle großen Spaß!

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